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Differenzielles Üben - Theorie

Was Dein Gehirn wirklich braucht: Unterschiede

Hast Du schon mal erlebt, dass Du etwas zigmal wiederholt hast – und es trotzdem nicht sitzt? Das liegt nicht unbedingt an Dir, sondern daran, wie unser Gehirn lernt. Und das tut es am besten durch Unterschiede.

Wenn wir immer wieder exakt dasselbe tun, schaltet das neuronale System auf Autopilot. Die Aufmerksamkeit sinkt, das Lernen bleibt oberflächlich – und die Frustration steigt.

Differenzielles Üben dreht diesen Mechanismus um:
Statt auf Wiederholung setzt es auf gezielte Abweichung. Kleine Veränderungen – im Tempo, in der Dynamik, in der Artikulation – bringen Deine Synapsen in Bewegung. Du lernst nicht nur besser, sondern tiefer, flexibler und bewusster.

Statt „richtig oder falsch“ heißt die Frage:
👉 „Wie noch?“

Das verändert nicht nur Deine Technik, sondern auch Dein Denken.
Und es bringt zurück, was beim Üben oft fehlt: Neugier. Spieltrieb. Entdeckungslust.

🎯 Fazit: Nicht perfektionieren – variieren.

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