
Zwischen Technik, Noten und Übezielen vergessen wir manchmal das Wichtigste: uns selbst. Wie geht es mir gerade? Wie erlebe ich das Üben in diesem Moment? Diese Fragen klingen vielleicht banal – aber sie entscheiden darüber, wie tief, nachhaltig und freudvoll Du lernst.
Bevor Du zur nächsten Wiederholung ansetzt, nimm Dir heute kurz Zeit für einen ehrlichen Check-in:
- Bin ich angespannt oder gelassen?
- Macht mir das Üben Freude – oder fühlt es sich wie ein Pflichtprogramm an?
- Habe ich heute etwas Neues ausprobiert – oder bin ich in alten Mustern unterwegs?
- Fühle ich mich überfordert oder gut gefordert?
Diese wenigen Minuten der Selbstwahrnehmung helfen Dir, Muster zu erkennen: Welche Bedingungen fördern Deinen Lernerfolg? Wann gerätst Du ins Stocken? Und was brauchst Du, um in einen kreativen, offenen Zustand zu kommen?
🎯 Tipp: Schreib Deine Beobachtungen auf – ein Satz genügt.
Du wirst erstaunt sein, wie schnell sich mit dieser kleinen Achtsamkeit das Qualitätsgefühl beim Üben verändert.
Denn: Wer sich selbst wahrnimmt, kann sich besser entwickeln.

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