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Differenzielles Üben - Checkliste

Manchmal sitzen wir am Instrument, haben Zeit und ein Ziel – und trotzdem üben wir „nebenbei“. Gedanken schweifen ab, wir spulen Passagen ab, sind körperlich da, aber geistig auf Autopilot. Gerade beim differenziellen Üben ist das kontraproduktiv, denn es lebt von Wahrnehmung, Präsenz und aktiver Gestaltung.

Heute geht es deshalb um eine neue Art von Checkliste: den Fokus-Check. Nimm Dir zwei Minuten vor oder nach dem Üben – und geh ehrlich in die Selbstwahrnehmung:

  • Bin ich beim Spielen wirklich im Moment – oder eher gedanklich woanders?
  • Habe ich heute bewusst zugehört – oder nur auf Funktionalität geachtet?
  • Habe ich Unterschiede zwischen den Varianten gespürt oder nur abgespult?
  • Gab es einen Moment, in dem ich innerlich mit der Musik verbunden war?
  • Wie bewusst habe ich Tempo, Artikulation oder Ausdruck gesteuert – oder einfach „wie immer“ gespielt?

💡 Notiere Dir eine Erkenntnis aus dem Fokus-Check.
Oft zeigt sich hier, was Deine Übequalität ausmacht – unabhängig von Technik oder Zeitaufwand.

🎯 Fazit: Gutes Üben beginnt im Kopf – und endet im Gefühl.
Du musst nicht perfekt fokussiert sein. Aber Du kannst bewusst zurückkehren, sobald Du es merkst.

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