Kennst Du das auch?
Du übst fleißig, spielst Dein Instrument regelmäßig, und plötzlich hast Du das Gefühl: Nichts bewegt sich mehr. Dieselben Passagen, dieselben Fehler, derselbe Stand. Es ist, als würdest Du auf einer Stelle treten – und das, obwohl Du alles gibst.
Das frustriert. Gerade wir Erwachsenen sind es gewohnt, dass Einsatz direkt zu Fortschritt führt. Wir arbeiten, wir leisten, und wir sehen Resultate. Aber beim Instrumentlernen funktioniert das nicht immer linear. Hier kommen die berüchtigten Plateaus ins Spiel.
Warum Plateaus dazugehören
In der Lernforschung ist längst belegt: Sobald eine Bewegung oder eine Passage automatisiert ist, verlangsamt sich der Fortschritt. Das Gehirn sagt: „Alles klar, das reicht.“ – und fährt die sichtbaren Lernkurven zurück. In Wahrheit passiert aber etwas anderes: Deine Fähigkeiten stabilisieren sich. Genau in dieser Stille zwischen zwei sichtbaren Entwicklungssprüngen bereitet sich Dein Körper darauf vor, auf ein neues Level zu steigen.
Der Knackpunkt: Achtsam statt stumpf üben
Viele bleiben hier stecken, weil sie glauben, sie müssten nur „noch mehr“ wiederholen. Doch das Gegenteil ist oft wirksamer: Bewusst langsamer spielen, Passagen aufbrechen, Varianten ausprobieren. Diese kleinen Impulse bringen Bewegung ins Lernen – und helfen Dir, das Plateau als Sprungbrett zu nutzen.
Gemeinsam durch die Plateau-Phasen
Eines ist sicher: Du bist damit nicht allein. Jede:r, der oder die ein Instrument lernt – ob Anfänger:in oder Fortgeschrittene:r – kennt diese Phasen. Sie sind kein Zeichen von Scheitern, sondern von Wachstum.
Genau darum geht es in dieser neuen Blogserie: Wir schauen uns an, warum Plateaus entstehen, wie Du sie erkennst, und wie Du sie Schritt für Schritt überwindest. Mit viel Humor, Verständnis und praxisnahen Tipps, die Du sofort ausprobieren kannst.
👉 Wenn Du Dich hier wiederfindest, abonniere unbedingt den Blog und hol Dir Inspiration, wie Du wieder in den Flow kommst. Und wenn Du schon mal ein Plateau erlebt hast: Schreib ein #besserueben in die Kommentare – so sehen andere, dass sie nicht alleine sind.


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