Ansichten von Maria Busqué über das Üben
Maria Busqué ist Musikerin und Spezialistin für Übetechniken. In ihrem Blog auf mariabusque.net vermittelt sie einen ganzheitlichen Ansatz für das Üben von Musikinstrumenten. Sie betont, dass erfolgreiches Üben weit über bloße Wiederholung hinausgeht und Faktoren wie Körperbewusstsein, mentale Klarheit und kreative Methoden einbezieht.
1. Üben als bewusster Prozess
Laut Busqué sollte Üben nicht als reines „Abspulen“ betrachtet werden, sondern als bewusster und reflektierter Lernprozess. Sie empfiehlt, sich beim Üben Fragen zu stellen:
- „Wie fühlt sich die Bewegung an?“
- „Was höre ich?“
- „Welche Stellen funktionieren noch nicht – und warum?“
Durch diese Selbstbeobachtung wird das Üben effektiver und nachhaltiger.
2. Körperbewusstsein und Bewegung
Ein zentraler Punkt in Busqués Ansatz ist das körperliche Empfinden beim Spielen. Sie verweist auf die Bedeutung von:
✅ Lockerheit und Bewegungsfluss – Anspannung kann den musikalischen Ausdruck beeinträchtigen.
✅ Achtsamkeit für Körperhaltung und Atmung – Viele Schwierigkeiten am Instrument entstehen durch unbewusste Verspannungen.
✅ Ganzkörperliches Üben – Der ganze Körper musiziert, nicht nur die Hände oder der Mund.
Sie integriert Prinzipien aus Methoden wie der Alexander-Technik, um ein natürlicheres und entspannteres Spiel zu fördern.
3. Mentale Klarheit und Fokussierung
Busqué hebt hervor, dass unser Gehirn nur eine begrenzte Menge an Informationen gleichzeitig verarbeiten kann. Daher empfiehlt sie:
🎯 Einen klaren Fokus beim Üben setzen – Nicht mehrere Probleme auf einmal angehen.
🎯 Innere Vorstellungskraft nutzen – Die Musik zuerst im Kopf klar hören, bevor sie gespielt wird.
🎯 Zielgerichtete Wiederholungen – Statt stumpf zu wiederholen, aktiv Lösungen suchen.
Diese Techniken helfen Musiker:innen, bewusster und effektiver zu üben.
4. Kreatives Üben und Variationstechniken
Anstatt eine Passage immer auf dieselbe Weise zu wiederholen, plädiert sie für differenziertes Üben:
🔄 Rhythmische Variationen – Passagen in verschiedenen rhythmischen Mustern üben.
🔄 Dynamische und Artikulationsveränderungen – Laut-leise-Übungen oder bewusster Wechsel der Phrasierung.
🔄 Reduzierte Versionen spielen – Nur einzelne Noten oder Stimmen üben, um Strukturen besser zu erfassen.
Diese Methoden fördern die Flexibilität und beugen Automatismen vor, die Fehler verstärken können.
5. Üben mit Freude und Musikalität
Ein häufiges Problem vieler Musiker:innen ist die Fixierung auf Fehler. Busqué fordert auf, sich stattdessen auf das zu konzentrieren, was gut funktioniert und Spaß macht:
🎶 Sich regelmäßig mit der Schönheit der Musik verbinden
🎶 Mit Ausdruck und Emotion üben, nicht nur mechanisch
🎶 Spielerisch und experimentell an Herausforderungen herangehen
Denn wer mit Freude übt, bleibt langfristig motiviert und entwickelt einen natürlichen Zugang zur Musik.
Fazit
Maria Busqués Ansatz zum Üben ist ganzheitlich, kreativ und bewusst. Sie verbindet mentale Klarheit, Körperbewusstsein und flexible Übestrategien, um das Musizieren effektiver und freudvoller zu gestalten.
📖 Mehr über ihre Methoden erfährst Du auf ihrem Blog:
➡️ mariabusque.net/blog/uebetechniken
👉 Welche dieser Übetechniken hast Du bereits ausprobiert? Teile Deine Erfahrungen in den Kommentaren!🎶✨
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