Das Gehirn liebt Fehler – und warum du sie nutzen solltest

Fehler sind Hinweise – und Du kannst sie nutzen Kennst Du das? Ein falscher Ton, ein unsicherer Griff, ein wackeliger Rhythmus – und sofort fühlt es sich an, als wäre die ganze Übeeinheit misslungen. Dabei können Fehler beim Üben sehr hilfreich sein. Sie zeigen Dir, wo etwas noch nicht stabil ist: im Hören, in der…

Fehler sind Hinweise – und Du kannst sie nutzen

Kennst Du das? Ein falscher Ton, ein unsicherer Griff, ein wackeliger Rhythmus – und sofort fühlt es sich an, als wäre die ganze Übeeinheit misslungen.

Dabei können Fehler beim Üben sehr hilfreich sein. Sie zeigen Dir, wo etwas noch nicht stabil ist: im Hören, in der Bewegung, im Rhythmus, in der Orientierung oder in der Konzentration.

Statt Dich über einen Fehler zu ärgern, kannst Du ihn genauer untersuchen:

  • Wo genau passiert er?
  • Passiert er immer an derselben Stelle?
  • Was passiert direkt davor?
  • Wird es leichter, wenn Du langsamer spielst?
  • Wird es klarer, wenn Du nur zwei Takte übst?
  • Hörst Du den Fehler schon, bevor er passiert?

Tipp für heute:
Markiere eine Stelle, an der Du Dich regelmäßig verspielst. Übe nicht sofort das ganze Stück weiter, sondern arbeite nur an diesem kleinen Ausschnitt. Verändere Tempo, Rhythmus oder Startpunkt und beobachte, was sich verändert.

So wird der Fehler nicht zur Katastrophe, sondern zu einer Information für Deinen nächsten Übeschritt.


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