Kurzantwort: Eine gute Übeeinheit braucht ein kleines Ziel, eine begrenzte Stelle, wenige Wiederholungen und eine kurze Reflexion – nicht möglichst viel Material.
Dieser Beitrag gehört zur Besser-Üben-Serie für erwachsene Musiker:innen.
Für wen ist dieser Beitrag gedacht?
Für erwachsene Instrumentallernende und Amateurmusiker:innen, die nicht einfach mehr üben wollen, sondern genauer verstehen möchten, was beim Üben wirkt.
Und so geht es
- Lege fest, wie lange Du üben möchtest.
- Setze an den Anfang eine kleine Finger- oder Technikübung (2′)
- Dann spiele Dein aktuelles Stück einmal soweit es geht durch
- Entscheide Dich für ein konkretes Ziel oder eine Stelle, an der Du heute arbeiten willst.
- Arbeite so lange daran, dass Du am Ende noch Zeit hast, das Stück noch einmal durchzuspielen.
Das ist eine Variante, wie Dein Übeplan aussehen kann. Je nach Stück und wie weit Du damit bist, gibt es viele Varianten. Am effektivsten wirst Du, wenn Du sie Dir nach und nach wie einen Werkzeugkasten aneignest und dann bei Bedarf auswählst.
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