Was bringt Dich beim Vorspielen eigentlich raus?

Fehler, schwierige Stellen, Publikum oder plötzliches technisches Kontrollieren: Was verändert sich bei Dir, sobald jemand zuhört?

Heute habe ich keine fertige Antwort für Dich.

Mich interessiert Deine.

Denn Menschen reagieren erstaunlich unterschiedlich, sobald aus Musizieren plötzlich „Vorspielen“ wird.

Bei manchen reicht ein falscher Ton.

Andere denken drei Minuten vorher schon:

„Gleich kommt diese Stelle.“

Wieder andere spielen wunderbar allein und verändern sich in dem Moment, in dem irgendwo ein zweiter Mensch sitzt.

Und manche beginnen plötzlich, Dinge bewusst zu steuern, die beim normalen Spielen längst automatisch funktionieren:

Finger. Atmung. Ansatz. Bogen. Hände. Bewegung.

Deshalb heute eine kleine Bestandsaufnahme.

Was bringt Dich beim Spielen vor anderen am ehesten aus der Musik?

A: Ein Fehler.

B: Der Gedanke: „Gleich kommt die schwierige Stelle.“

C: Dass jemand zuhört.

D: Ich beginne plötzlich, Technik und Bewegung bewusst zu kontrollieren.

E: Aufnahmegerät oder Handy.

F: Etwas ganz anderes.

Du kannst einfach den Buchstaben schreiben oder Deine Variante ergänzen.

Es gibt hier übrigens keine besonders musikalisch beeindruckende Antwort.

Nur ehrliche.

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