Ein kurzer Plan nimmt dir vor allem eine Entscheidung ab: Was mache ich zuerst, wenn ich endlich am Instrument sitze?
0–4 Minuten: ankommen
Instrument stimmen/vorbereiten, kurz körperlich und klanglich ankommen. Nimm etwas, das dir Informationen gibt, statt ein starres Ritual abzuspulen.
4–16 Minuten: eine Sache bearbeiten
Wähle eine Stelle oder ein Problem. Nicht „Sonate üben“, sondern zum Beispiel „Übergang Takt 18–20 rhythmisch stabilisieren“. Probiere eine Methode und überprüfe nach einigen Minuten, ob sie wirkt.
16–20 Minuten: übertragen
Spiele mit Vorlauf und Nachlauf. Notiere einen Satz fürs nächste Mal: Was hat funktioniert, wo steigst du wieder ein?
Die Vorlage darf kaputtgehen
Wenn du nach acht Minuten genau an einer Stelle etwas Wichtiges entdeckst, bleib dort. Der Plan soll Orientierung geben, nicht gute Arbeit abbrechen.
Transparenz: „Besser Üben“ ist eine MusiKey-Reihe; der folgende Link führt zu eigenen Angeboten.
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